Bunt wie das Leben – Bericht eines Besuchers

Das 2stündige Konzert in der Martin-Luther-King Kirche/Hürth wurde zu einem ganz besonderen musikalischen Genuss und Ereignis in dieser für uns Menschen aktuell schwierigen und belastenden Zeit. Wie die Gastgeberin des Abends, die Pfarrerin Christiane Birgden, in Ihrem Grußwort klar formulierte: „Auch in diesen Zeiten sind solche Veranstaltungen richtig und geradezu vonnöten um  Kraft und Zuversicht zu finden und bestehen zu können.“

Der musikalische Rahmen wurde durch Christian Hartmann gestaltet, der zahlreiche irische Folksongs spielte und dazwischen auch eigene Lied einstreute. Das Eine wie das Andere trug er mit viel Engagement und Herzblut vor. Die Lieder wurden jeweils mit persönlichen Worten, Geschichten wie auch persönlichen Erfahrungen eingeleitet. Begleitet wurde Christian Hartmann (Akkordeon) abwechselnd von Ralf Nonn (Gitarre) wie auch seiner Tochter Stephanie (Gesang, Bratsche, Gitarre, Ukulele) sowie seiner Frau Christine (Gesang). Und auch kölsches Liedgut kam zum Vortrag (minsche wie mir). Die Gelegenheit und Einladung mitzusingen wurde von zahlreichen textsicheren Besuchern mit Vergnügen genutzt.

Besondere musikalische Gastbeiträge kamen von Rosemarie Breuer (Sologesang) sowie von Konstantinos Stavridis. Konstantinos hat „Imagine“ von John Lennon ebenso gefühlvoll wie kraftvoll mit einer spürbar inneren Hingabe am Klavier vorgetragen, welche nicht einen Besucher unberührt lies.

Wer den Hospizverein Hürth unterstützen wollte und seine Dankbarkeit für das musikalische Erlebnis zum Ausdruck bringen wollte, der konnte/durfte dies ganz nach seinen individuellen Möglichkeiten über eine Spendenbox für den Hospizverein tun. Die Künstler/Akteure des Abends haben sich komplett in den Dienst des Hospizvereins Hürth gestellt.

Mir als tief beeindruckter Besucher des Konzerts und großer Freund der Hospizidee hat es ein erneutes Mal gezeigt, dass die wirklich wertvollen Dinge im Leben ihre ganz eigene Währung besitzen. Ich fühle mich durch das Konzert bereichert und gestärkt im Sinne der Worte von Frau Birgden.

 

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